Samstag, 29. April 2017

...durch das mit dem Setzen meiner verknüpfte Setzen anderer.



Das Ich selbst als ein Individuum fand sich bestimmt durch die absolut zu denkende Aufgabe, sich selbst zu bestimmen; nach dem Obigen, was Kant den kategorischen Imperativ nennt. Die Freiheit ist nicht, wie Sein, beschränkt, sie muss ihre Begrenztheit umfassen, sie muss sich selbst begrenzen. Auch diese Bestimmtheit lässt sich auf zwei Seiten ansehen:

A) als Notwendiges bestimmen, active subiective idealiter, und dies ist jenes Sollen ein Sollen ein notwendiger Be- griff [sic].

B) obiective als Etwas bestimmen, und dann wird die Bestimmtheit ein bleibender Zustand. Es [sic] wird der Cha- rakter (Grundcharakter) und das Wesen des Ich.

Allenthalben waltet diese Duplizität, auch hier bei dem Höchsten: Bestimmen bestimmt, handeln Handlung ist dasselbe; [je] eine aus zwei Ansichten. Hier ist nur Aufgabe zu einer Handlung, nun kann man die Notwendig- keit erst denken als ein Sein, als eine Bestimmtheit. Dies liegt in der doppelten Ansicht.

Diese Ansicht ist eine notwendige, zufolge der originärern Duplizität des Ich notwendig. Welche Bestimmtheit es sei, ist bekannt, des Individuum[s], als Setzen meiner als einzeln aus mehreren, durch das mit dem Setzen meiner verknüpfte Setzen anderer. Es ist uns nicht mehr hier zu tun uum dasm //228// bloße Denken, sondern um die Wahrnehmbarkeit.
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Wissenschaftslehre nova methodo, Hamburg 1982, S. 227f.     



 


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